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Erzbischof Heinrich (1162–1175) (1172 Januar–Februar)
Papst Alexander III. (1159–1181) Verlorenes Schreiben
Heinrichs, Erzbischof von Reims, an
Alexander III.: Obwohl die städtische Niederlassung, die bei dem
Kloster Corbie (arr. Amiens, Somme) liege, in geistlichen wie in weltlichen Dingen ihm und seiner Kirche unterstehe und die Leute des Ortes in kirchlichen Prozessen an seine Kirche zu appellieren pflegten, habe der Abt gegen die alte Gewohnheit und Gerechtsame der
Kirche (von Reims) darüber ein
rescriptum des apostolischen Stuhls erlangt und dem Recht und der Würde der Kirche von Reims großen Abbruch getan.
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Zu
JL 12424 siehe
Falkenstein, Alexander III. und die Abtei Corbie, S. 141–157, 160–166 und unten Nr.
*925. Zur Zeitspanne für das vorliegende Schreiben siehe
Falkenstein, Alexander III. und die Abtei Corbie, S. 178–179 mit Anm. 382. Das letzte erhaltene Privileg, das die Bestimmungen über den Gerichtsstand von Klerikern und Laien, die
in locis ubi spiritualium et temporalium dispositionem habetis, morantur, enthielt, waren das feierliche Privilegium von 1171 September 6 (
JL 11903; ed.:
Ramackers, Papsturkunden in Frankreich N. F. 4, S. 264, Nr. 135), sowie die Litterae von (1171) September 11 (Nr.
827,
JL 11906), in denen sich der Papst besorgt darüber äußert, dass der Erzbischof Appellationen aus Corbie annehme; zu dem gleichzeitig dazu ergangenen, aber verlorenen Mandat an den Erzbischof von Reims, siehe oben Nr.
*828 (
JL – ).